Hallo meine Lieben!
Endlich habe ich mal wieder die Gelegenheit, was von mir hoeren zu lassen... Vielen Dank fuer eure ganzen netten Posts, ich freue mich immer sehr ueber jeden kleinen Kontakt nach Deutschland. Es tut mir sehr leid, dass ich im Moment nicht auf die Mails antworten kann, da wir hier in unserem Camp nur 2 extrem langsame Computer fuer 40 Leute haben und es reicht jetzt eben gerade mal, um was in meinen Blog zu stellen. Also kommunuziert mit mir am Besten so- es ist fuer mich auch am einfachsten!
Okay, es gibt mal wieder viel spannendes zu berichten. Ich glaube, dieser Trip ist fuer mich eine ganz wichtige Erfahrung, die ich schon jetzt nicht missen moechte. Nach einem kleinen Stimmungstief in den letzten beiden Tagen (aber wirklich nicht schlimm, keine Sorgen!) bin ich wieder bei bester Laune und fuehle mich hier sehr wohl. Die anderen sind total nett und irgendwie haben wir doch alle die selben Aengste und Probleme. So, nun mal der Reihe nach...
Am Freitag haben wir uns von unserer total lieben indischen Gastfamilie verabschiedet und haben uns auf den Weg nach Agra gemacht, der Stadt, in der das "Monument unvergaenglicher Liebe" steht. Die Rede ist natuerlich vom weltberuehmten Taj Mahal. Die Fahrt nach Agra war ebenfalls ein Abenteuer, denn die Strassenverhaeltnisse sind keinesfalls mit denen bei uns zu vergleichen-nicht einmal im Ansatz. Wir haben fuer die gut 200km ganze 8 Stunden gebraucht, bis wir endlich ankamen. Am naechsten Morgen haben wir das Taj mahal dann besichtigt, es ist wirklich wunderschoen und ein ganz besonderer Ort, aber ich habe es mir irgendwie groesser vorgestellt. Direkt nach dem Besuch und einem bescheidenen indischen Fruehstueck ging es weiter Richtung Delhi. Die Fahrt dorthin war aehnlich katastrophal, aber "man gewoehnt sich an alles" (unser Lieblingsspruch in den letzten Tagen). Von Delhi aus, nahmen wir einen Nachtzug in irgendein kleines Kaff, 4 Autostunden von Palampur entfernt. All das war, wie ihr sicher vermutet, ebenfalls sehr abenteuerlich. Und jetzt wohne ich hier in einem suessen kleinen Ort in der Naehe von Palampur auf 1500 Metern Hoehe mitten im Himlaya. Es ist wunderschoen, allein von der Landschaft hier und auch die Menschen sind sehr freundlich. Ich wohne mit Vivi, Josi und Kristina in einem kleinen Haeuschen hier im Ort und wir geniessen sogar den Luxus eines Duschkopfes und einer europaeischen Toilette (das alles ist hier eine echte Seltenheit). Heute haben wir uns die verschiedenen Einsatzbereiche angesehen, und ich werde fuer die naechsten Wochen vormittags in einer kleinen Schule arbeiten und dort in einer 3. und 4. Klasse Englisch und Mathe unterrichten. Nachmittags gebe ich einen 1,5 stuendigen Englischkurs fuer aeltere Jugendliche. Es ist auch genau das, was ich machen wollte und ich bin sehr gespannt auf die Arbeit. Morgen geht es los...
Werde mich irgendwann in ein paar Tagen wieder melden, wenn es sich gerade ergibt.
Alles Liebe
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2 Kommentare:
Hallo Katharina,
na das klingt ja schon viel besser, trotz der widrigen Umstände während der Zugfahrten.
Jetzt wünsch ich dir, dass die Kinder gerne von und mit dir lernen und sicher gibt es auch einiges, was du von ihnen lernen kannst, so dass ihr hoffentlich eine gute Zeit miteinander habt.
Alles Liebe Edith
Hey liebe Katha!
Du hast ja in der kurzen Zeit schon ganz schön viel erlebt...du könntest
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